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Kfz-Zulassung: Wiederzulassung eines außer Betrieb gesetzten Kfz

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Allgemeine Beschreibung

Wenn ein Fahrzeug abgemeldet (außer Betrieb gesetzt) war, kann es auf den bisherigen oder einen neuen Halter wieder zugelassen werden.

In diesem Zusammenhang ist auch die Zuteilung eines Wunschkennzeichens möglich.

Zuständige Behörden

Natürliche Personen wenden sich an die Zulassungsstelle ihres Landkreises bzw. ihrer kreisfreien oder großen kreisangehörigen Stadt.  Die Zuständigkeit richtet sich nach dem Wohnort des Fahrzeughalters (Hauptwohnung entsprechend des Personalausweises).
Bei juristischen Personen ist es der Sitz der Hauptniederlassung oder der Sitz der Zweigniederlassung; dies gilt auch für eine OHG, KG oder eine eingetragene Kauffrau/einen eingetragenen Kaufmann.

Notwendige Unterlagen

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung der Meldebehörde des Wohnorts, ausländische Staatsangehörige benötigen ein gültiges Ausweisdokument mit aktueller Meldebestätigung
  • Nachweis der Verfügungsberechtigung des einzutragenden Halters (sofern sich diese nicht aus einem der nachfolgenden Papiere ergibt):
    • alter Fahrzeugbrief oder
    • Zulassungsbescheinigung Teil II 
    • EG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC-Papier) oder Datenbestätigung oder Bescheinigung über die Einzelgenehmigung
    • ist keines dieser Papiere vorhanden: Gutachten nach § 21 Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (StVZO)
  • Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung (z. B. über die letzte HU die Abmeldebescheinigung oder den letzten Bericht über die Hauptuntersuchung
  • Prüfbescheinigung über die letzte Abgasuntersuchung
  • Versicherungsbestätigungsnummer (EVB-Nr.)
  • Einzugsermächtigung für die Kfz-Steuer
  • noch vorhandene Kennzeichenschilder, falls das Kennzeichen für Sie reserviert wurde
  • falls die ZB I nicht mehr vorhanden ist und die Außerbetriebsetzung länger als sieben Jahre zurückliegt, ein anderer Nachweis der technischen Daten des Fahrzeugs (EG-Übereinstimmungsbescheinigung (=COC-Papier), Datenbestätigung, Bescheinigung über eine Einzelgenehmigung).
  • Ist keines dieser Papiere mehr vorhanden wird die Vorlage eines Gutachtens nach § 21 StVZO erforderlich ; dies gilt auch, wenn das das Fahrzeug nach der Abmeldung (Außerbetriebsetzung) verändert wurde

bei Vertretung:
Wenn Sie einen Dritten mit der Wiederzulassung beauftragen, benötigt dieser eine schriftliche Vollmacht von Ihnen. Er selbst muss das für ihn zutreffende Personaldokument dabei haben, um sich auszuweisen.

bei Firmen:

  • zusätzlich Gewerbeanmeldung oder Handelsregisterauszug

bei Vereinen:

  • zusätzlich Vereinsregisterauszug und Ausweis der verantwortlichen unterschriftsberechtigten Person/en (Vorstand)

bei minderjährigen Fahrzeughaltern:

  • zusätzlich Einverständniserklärung beider Elternteile oder Erziehungsberechtigten (ggf. Sorgerechtsurteil) und deren Personalausweis/Reisepass mit Meldebescheinigung

Kosten

Die Gebühr für die Wiederzulassung richtet sich nach der Gebührenordnung im Straßenverkehr.

Zusätzlich entstehen noch Kosten für die Kennzeichenbeschaffung, wenn diese nicht mehr verwendet werden können.

Rechtliche Grundlagen

Quellverweis Detaillierte Lebenslage ENDE
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