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Allgemeine Beschreibung

Die Schulpsychologischen Beratungsstellen sind eine Einrichtung des Landes Rheinland-Pfalz. Sie unterstehen der Dienst- und Fachaufsicht des Instituts für schulische Fortbildung und schulpsychologische Beratung (IFB) und des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung, das die Beratungsstellen einrichtet und die Organisation regelt.


Die Anmeldung zur Beratung und Mithilfe des Schulpsychologen kann sowohl von den Lehrern und Schulen als auch von den Eltern bzw. von älteren Schülern selbst vorgenommen werden. Die Inanspruchnahme ist kostenlos.


Fragen Sie in Ihrer Schule oder beim Schulamt nach einer Beratungsstelle in Ihrer Nähe.


Ziel


Das Institut für schulische Fortbildung und schulpsychologische Beratung des Landes Rheinland-Pfalz versteht sich ausdrücklich als eine Einrichtung, die Hilfe und Unterstützung anbietet für Schüler, Lehrer und Eltern. Aufgabe ist es durch psychologische Erkenntnisse und Methoden die pädagogische Arbeit an allen Schulen des Landes zu unterstützen und die Entwicklung des Erziehungs- und Bildungswesens insgesamt zu fördern.


Aufgaben


Daraus ergeben sich vier Aufgabenfelder:

  • Beratung von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, einzeln oder als Gruppe,
  • Mitwirkung in der Lehrerfront- und -weiterbildung,
  • Beratung der Schule als Institution,
  • Mitwirkung bei Schulversuchen, Projekten oder Modellversuchen im schulischen Bereich.

Diese vier Aufgabenfelder stehen in einem inneren Zusammenhang. So kann beispielsweise die Mithilfe bei der Weiterentwicklung der Schule die Beratung von einzelnen Personen, z. B. der Schulleiterin/des Schulleiters oder die Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegium umfassen. Bei schulischen Problemen einzelner Schülerinnen und Schüler müssen die organisatorischen Bedingungen an der Schule (z. B. Größe der Schule) ebenso berücksichtigt werden wie strukturelle Gegebenheiten (z. B. die soziale Position der Lehrerin bzw. des Lehrers innerhalb des Kollegiums oder die Position der Schülerin bzw. des Schülers in der Familie). Schließlich dürfen auch persönlichkeitsbezogene Aspekte (z. B. berufliche Zufriedenheit) und lebensweltbedingte Gesichtspunkte (wie Freizeitgestaltung oder Vollständigkeit von Familien) nicht außer acht bleiben.


Kooperationspartner der Schulpsychologischen Beratungsstelle sind Lehrerinnen und Lehrer. Schülerinnen und Schüler sowie Eltern. Eine enge und häufige Zusammenarbeit besteht aber auch mit Schulleiterinnen und Schulleitern, Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer, der Schulaufsicht und anderer Personen mit bestimmten Aufgaben in der Schule.


Die Zusammenarbeit mit Institutionen bezieht sich außerhalb der Schule auch auf Erziehungsberatungsstellen, das Jugendamt, das Gesundheitsamt, Kliniken, Psychotherapeuten, Freizeiteinrichtungen usw.


Arbeitsschwerpunkte


Welche Arbeitsschwerpunkte an einer Schulpsychologischen Beratungsstelle im Vordergrund stehen, hängt sowohl von der Inanspruchnahme der Beratungsstelle als auch von der dort getroffenen Schwerpunktsetzung ab. Die Arbeitsfelder Lehrerfortbildung und Schulberatung haben häufig einen besonderen Stellenwert und beanspruchen einen relativ großen zeitlichen Umfang. Solch starke Inanspruchnahme bei gleichzeitig begrenzter Personalkapazität macht daher zumeist längerfristige Anmeldungen bzw. Terminierungen bei der Beratung von Schule und Elternhaus sowie bei Schulproblemen einzelner Schülerinnen und Schüler erforderlich.

Zuständige Behörden

Schulpsychologische Beratungsstellen

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Kontakt
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