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Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter: Prüfung der Voraussetzungen für die Erteilung der staatlichen Anerkennung

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An wen muss ich mich wenden?

Ministerium für  Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz



Links:

Anträge / Formulare

Formular Staatliche Anerkennung ausfüllbare Felder

Formular Staatliche Anerkennung nicht ausfüllbare Felder 

Leistungsbeschreibung

Die Prüfung der Voraussetzungen für die Erteilung der staatlichen Anerkennung im Bereich Sozialer Arbeit erfolgt für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter nach erfolgreich abgeschlossenem Studiengang an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Fachhochschule/Berufsakademie auf der Grundlage des aktuell gültigen Landesgesetzes über die staatliche Anerkennung von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen (SoAnG). 

Rechtsgrundlage

Rechtsgrundlage für die Erteilung der staatlichen Anerkennung von Studiengängen der Sozialarbeit/Sozialpädagogik und der Sozialen Arbeit an staatlichen oder staatliche anerkannten Fachhochschulen oder vergleichbaren Hochschulen ist das Landesgesetz über die staatliche Anerkennung von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen (SoAnG) in der derzeit gültigen Fassung.



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Unterstützende Institutionen

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Voraussetzungen

Nach § 1 SoAnG erhält auf Antrag die Staatliche Anerkennung, wer in den Studiengängen Sozialarbeit oder Sozialpädagogik oder in einem inhaltlich vergleichbaren Studiengang an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Fachhochschule/Berufsakademie

  • ein sechssemestriges Studium erfolgreich abgeschlossen und daran anschließend ein Berufspraktikum gemäß § 6 SoAnG erfolgreich absolviert hat (zweiphasige Ausbildung) oder
  • ein Diplomstudium einschließlich zwei von der Fachhochschule begleiteten Praxissemestern mit Diplom oder
  • ein Bachelorstudium einschließlich einer Praxisausbildung von mindestens 60 Leistungspunkten mit Bachelor of Arts erfolgreich abgeschlossen hat (einphasige Ausbildung) und

die für die Ausübung des Berufes erforderliche persönliche Zuverlässigkeit und erforderlichen deutschen Sprachkenntnisse besitzt.
Abschlüsse von Staatsangehörigen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie Staatsangehörigen von Drittstaaten und übrigen Ländern werden anerkannt, wenn sie die zuvor aufgeführten Voraussetzungen erfüllen.
Unter Zugrundelegung der EU-Richtlinie 2005/36/EG können festgestellte Defizite, die der Erteilung der staatlichen Anerkennung entgegenstehen, durch Anpassungsmaßnahmen kompensiert werden. Nähere Informationen erteilt die zuständige Behörde.

Was sollte ich noch wissen?

  1. Für ein Studium an Universitäten ist keine staatliche Anerkennung wie bei Fachhochschulabschlüssen vorgesehen.
    Für im Ausland erworbene Universitätsabschlüsse können Sie eine Zeugnisbewertung Ihrer Hochschulqualifikation beantragen. Zuständig ist die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB). Bescheinigt wird Ihnen Ihre berufliche und akademische Verwendungsmöglichkeit. Die Zeugnisbewertung soll Ihnen den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erleichtern. Nähere Informationen zu der Zeugnisbewertung der ZAB finden Sie hier .
  2. Reichen Sie keine Originaldokumente ein und verzichten Sie auf Bewerbungsmappen und Sichthüllen.
    Die eingereichten Unterlagen verbleiben bei dem Ministerium für  Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz und werden nicht zurückgesandt. Für unaufgefordert eingesandte Originaldokumente übernehmen wir keine Haftung.

Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen keine Fristen beachtet werden.

Welche Gebühren fallen an?

Für die Prüfung der Voraussetzungen, ob die Voraussetzungen der Erteilung der staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiterin / Sozialarbeiter beziehungsweise Sozialpädagogin / Sozialpädagoge vorliegen fallen derzeit keine Gebühren an. 

Welche Unterlagen werden benötigt?

Für die Prüfung sind folgende Unterlagen vorzulegen:
  • Antrag (sh. Anträge / Formulare)
  • Als amtlich beglaubigte Fotokopien:
    • das Originaldiplom oder der Bachelor-Abschluss,
    • die Originalanlage (Index / Diploma Supplement) zum Diplom, oder des Bachelor-Abschlusses aus der sich die belegten Studienfächer ergeben,
    • die Übersetzung des Diploms oder Bachelor-Abschlusses (von einer öffentlich bestellten oder beeidigten Dolmetscherin oder Übersetzerin oder von einem öffentlich bestellten oder beeidigten Dolmetscher oder Übersetzer ),
    • die Übersetzung der Anlage (Index / Diploma Supplement) zum Diplom oder Bachelor-Abschluss (von einer öffentlich bestellten oder beeidigten Dolmetscherin oder Übersetzerin oder. von einem öffentlich bestellten oder beeidigten Dolmetscher oder Übersetzer),
    • aussagekräftige Nachweise über einschlägige  Berufserfahrungen und sonstige Befähigungsnachweise der Sozialarbeit/Sozialpädagogik, die während des Studiums beziehungsweise nach dem Studium erlangt wurden (Nachweis durch einschlägige Arbeitsbücher und Arbeitszeugnisse aus denen die sozialarbeiterischen bzw. sozialpädagogischen Aufgabenbereiche und ausgeübten Tätigkeiten ersichtlich sind). Sofern erforderlich, bitte eine Übersetzung von einer öffentlich bestellten oder beeidigten Dolmetscherin oder Übersetzerin oder von einem öffentlich bestellten oder beeidigten Dolmetscher oder Übersetzer vornehmen lassen.
    • Handelt es sich um einen im Ausbildungsstaat reglementierten Beruf, ist eine amtlich beglaubigte Fotokopie einer Bescheinigung über die Berechtigung zur Berufsausübung im Ausbildungsstaat vorzulegen und
    • die Übersetzung der Bescheinigung über die Berechtigung zur Berufsausübung im Ausbildungsstaat (von einer öffentlich bestellten oder beeidigten Dolmetscherin oder Übersetzerin oder. von einem öffentlich bestellten oder beeidigten Dolmetscher oder Übersetzer).
  • Weitere Anlagen:
    • Einfache Kopie eines Identitätsnachweises,
    • Einfache Fotokopie einer Heiratsurkunde/ Eheurkunde, falls in den Ausbildungsunterlagen ein anderer Name (Geburtsname) als der gegenwärtige angegeben ist,
    • Lebenslauf tabellarisch und
    • Persönliche Erklärung
Weitere im Einzelfall notwendige Unterlagen werden nach Eingang des Antrags gegebenenfalls nachgefordert.
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