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Walderzeugnisse: gewerbliches Sammeln - Erlaubnis

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An wen muss ich mich wenden?

Wenden Sie sich an die/den Waldbesitzende/n und an die untere Naturschutzbehörde bei der Kreisverwaltung bzw. kreisfreien Stadt.

Anträge / Formulare

formlos

Leistungsbeschreibung

Wenn Sie Walderzeugnisse wie Pilze, Beeren und Kräuter gewerbsmäßig sammeln möchten, benötigen Sie eine Erlaubnis der/des jeweiligen Waldbesitzenden und der Naturschutzbehörde. Die Rechte der Eigentümer und sonstiger Nutzungsberechtigter  und die Vorschriften des öffentlichen Rechts müssen dabei eingehalten werden.

Rechtsbehelf

Widerspruch gegen eine ablehnende Entscheidung der Naturschutzbehörde.

Rechtsgrundlage

Links:

Unterstützende Institutionen

Sollte der jeweilige Waldbesitzende nicht bekannt sein, kann vielfach das zuständige Forstamt weiterhelfen.



Links:

Was sollte ich noch wissen?

Nach § 39 Abs. 4 BNatSchG hat die Entnahme pfleglich zu erfolgen. Sie darf den Bestand der betreffenden Art vor Ort nicht gefährden und den Naturhaushalt nicht erheblich beeinträchtigen.

Die Waldbesitzenden können für die Erlaubnis zum gewerblichen Sammeln ein Gestattungsentgelt verlangen. Außerdem dürfen die Waldbesitzenden nach § 23 Abs. 2 LWaldG eine Erlaubnis für das gewerbliche Sammeln von Walderzeugnissen nicht unbeschränkt erteilen, sondern nur insoweit, als die Wirkungen des Waldes und sonstige Rechtsgüter nicht beeinträchtigt werden. Demnach hat eine Entnahme pfleglich zu erfolgen.

Welche Fristen muss ich beachten?

keine

Welche Gebühren fallen an?

Für die Genehmigung nach Naturschutzrecht fallen Gebühren an.



Links:

Welche Unterlagen werden benötigt?

Es werden keine Unterlagen benötigt.

Detaillierte Lebenslage ENDE
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