rlpDirekt - Ihre Bürgerplattform
rlpdirekt Logo
Suche
  • Schriftgröße
  • VerkleinernNormalVergrössern
Verwandte Themen (29)
Detaillierte Lebenslage START

Allgemeine Beschreibung

Der Wohnberechtigungsschein hat als gesetzliche Grundlagen den § 27 Abs. 1 bis 5 Wohnraumförderungsgesetz – WoFG vom 13. September 2001 (BGBl. I S. 2376) zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 9. Dezember 2010 (BGBl. I S. 1885), ist für maximal ein Jahr gültig und berechtigt zum Bezug einer geförderten Wohnung in Rheinland-Pfalz.

Mit der Erteilung des Wohnberechtigungsscheins wird sichergestellt, dass eine Sozialwohnung jenen Wohnungssuchenden zu Gute kommt, für die sie mit Steuermitteln subventioniert wurde. Waren Sie bei Bezug dieser Wohnung wohnberechtigt, bleibt die Nutzungsberechtigung während der Dauer des Mietverhältnisses aufrecht.
 
Sie können den Wohnberechtigungsschein in zwei Varianten beantragen:
  • Allgemeiner Wohnberechtigungsschein
Der Antragsteller ist berechtigt, eine beliebige Sozialwohnung zu beziehen.
  • Besonderer Wohnberechtigungsschein
Der Wohnungsinteressent bewirbt sich – unter Einhaltung der besonderen Bezugsvoraussetzungen – um eine bestimmte Sozialwohnung. Mit diesem Wohnberechtigungsschein ist der Antragsteller berechtigt, (nur) diese bestimmte Sozialwohnung zu beziehen.
 
Achtung: Bei einem beabsichtigten Umzug in eine neue Sozialwohnung müssen Sie einen neuen Antrag auf einen Wohnberechtigungsschein stellen, wenn der Wohnberechtigungsschein älter als ein Jahr oder die Gültigkeit bereits vor diesem Zeitpunkt abgelaufen ist.
 
Voraussetzungen
Einen Wohnberechtigungsschein erhalten Haushalte, deren anrechenbares Einkommen die maßgebliche Einkommensgrenze nicht überschreitet. Die Einkommensgrenze ist abhängig von der Anzahl der zum Haushalt gehörenden Personen und den entsprechenden Förderprogrammen.
Das Gesamtjahreseinkommen setzt sich aus dem Bruttojahreseinkommen aller zum Haushalt gehörender Personen zusammen. Es wird nach Maßgabe des Wohnraumförderungsgesetzes (WoFG) ermittelt.
 
Verfahrensablauf
Sie können den Antrag bei der zuständigen Stelle persönlich oder schriftlich stellen.

Tipp: Eine persönliche Vorsprache ist zu empfehlen, da mit der Beantragung umfangreiche Unterlagen vorzulegen sind.

Zuständige Behörden

Bitte wenden Sie sich an die Verwaltung der verbandsfreien Gemeinde/Verbandsgemeinde/Stadtverwaltung des Wohnortes oder des zukünftigen Wohnortes.

Bitte mitbringen

  •  Personalausweis
  • Nachweis über das Einkommen von allen Personen, die in die Wohnung einziehen möchten (z.B. Einkommensnachweis, welcher vom Arbeitgeber auszufüllen ist, letze(r) Einkommensteuerbescheid/-erklärung und letzter steuerlich anerkannter Gewinn bzw. Nachweis über Steuerbescheid bei Gewerbetreibenden/Selbstständigen).

Kosten

Es fallen keine Gebühren beziehungsweise Kosten an.

Rechtliche Grundlagen


Ergänzungen

Quellverweis Detaillierte Lebenslage ENDE
Wo? (Stadt/Ort)
WO? (STADT/ORT)

Kontakt
Kontakt
Fachliche und technische Fragen, Anregungen, Beiträge - wir haben für alles ein offenes Ohr.
[mehr]