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Ausbildungsförderung (BAföG) Rückforderung

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Leistungsbeschreibung

Rückzahlung der als Darlehen gewährten Hälfte der Ausbildungsförderung nach BAföG durch Studierende

Die Pflicht zur Rückzahlung Ihres BAföG-Darlehens beginnt fünf Jahre nach dem Ablauf der Förderungshöchstdauer des ersten mit Darlehen geförderten Ausbildungsabschnitts.

Bei einer aus einem Bachelor- und einem Masterstudiengang bestehenden Ausbildung beginnt die Pflicht zur Rückzahlung beispielsweise fünf Jahre nach dem Ablauf der Förderungshöchstdauer für den Bachelorstudiengang.

Zur Regelung der Rückzahlung erhalten Sie etwa viereinhalb Jahre nach Ablauf der Förderungshöchstdauer einen Feststellungs- und Rückzahlungsbescheid vom Bundesverwaltungsamt.

Darin werden die Höhe der Darlehensschuld und die Förderungshöchstdauer für Sie festgestellt und der Rückzahlungsbeginn sowie die Höhe der Raten bestimmt.

Das Darlehen ist dabei grundsätzlich zinsfrei.

Die monatliche Rückzahlungsrate beträgt im Regelfall EUR 105,00.

Die Raten sind vierteljährlich in einer Summe (im Regelfall also EUR 315,00) zu zahlen.

Die Raten werden vierteljährlich über ein SEPA-Lastschriftmandat eingezogen. Ein Vordruck für eine entsprechende Einzugsermächtigung wird Ihnen mit dem Feststellungs- und Rückzahlungsbescheid zugesandt.

Der Tilgungszeitraum ist auf 20 Jahre begrenzt.

Für Ausbildungsabschnitte, die nach dem 28.02.2001 begonnen haben, ist das Darlehen höchstens bis zu einem Gesamtbetrag von EUR 10.000 zurückzuzahlen. Der im Feststellungs- und Rückzahlungsbescheid enthaltene Tilgungsplan weist in diesen Fällen auch nur die Pflicht zur Rückzahlung von bis zu EUR 10.000 aus.

Rechtsgrundlage

Links:

Verfahrensablauf

Etwa viereinhalb Jahre nach dem Ende der Förderungshöchstdauer (im Zweifel also der Regelstudienzeit) bekommen Sie vom Bundesverwaltungsamt einen Feststellungs- und Rückzahlungsbescheid, der unter anderem die Höhe Ihrer Darlehensschuld feststellt und Rückzahlungsmodalitäten bestimmt. 

Mit diesem Bescheid wird Ihnen mitgeteilt, wann Sie mit der Rückzahlung des BAföG-Darlehens beginnen müssen.

Der Bescheid enthält gleichzeitig ein Angebot zur vorzeitigen Rückzahlung sowie den für Sie aktuell gültigen Tilgungsplan, der u. a. die erste sowie auch die – u. U. geringere – letzte Rate ausweist.

Die Raten werden grundsätzlich vierteljährlich über ein SEPA-Lastschriftmandat eingezogen. Ein Vordruck für eine entsprechende Einzugsermächtigung wird Ihnen mit dem Feststellungs- und Rückzahlungsbescheid zugesandt.

Voraussetzungen

Wenn Ihr Studium durch ein BAföG-Darlehen gefördert wurde, sind Sie zu dessen Rückzahlung verpflichtet.

Was sollte ich noch wissen?

Weitere Informationen zur Rückzahlung finden Sie unter:

www.bafoeg.bund.de

Auf dieser Internetseite finden Sie alle wichtigen Informationen zur Rückzahlung des BAföG-Darlehens.

Die Seite führt Sie anhand von Beispielen durch das komplexe Thema der BAföG-Rückzahlung.

Sie finden dort u. a. Erläuterungen zur Berechnung von Antrags- und Widerspruchsfristen, zur Ermittlung der für Sie persönlich geltenden Freistellungsgrenze, Erklärungen zu den Bescheiden sowie Verweise auf relevante Gerichtsurteile.

Um Anträge, Änderungsmitteilungen der Wohnanschrift oder des Namens, Nachweise, SEPA-Lastschriftmandate, Anfragen usw. an das Bundesverwaltungsamt zu senden, können Sie das Online-Portal verwenden.

Wenn Sie den Zahlungstermin einer (regelmäßig vierteljährlichen) Rate um mehr als 45 Tage überschritten haben, fallen Zinsen auf das erhaltene BAföG-Darlehen an. Ab diesem Zeitpunkt werden auf die gesamte Darlehensrestschuld (bis zur Rückzahlungsobergrenze von EUR 10.000) Verzugszinsen in Höhe von 6 Prozent jährlich bis zur vollständigen Tilgung des rückständigen Betrages erhoben.

Denken Sie bitte daran, Namens- und Anschriftenänderungen unverzüglich dem Bundesverwaltungsamt mitzuteilen. Sie vermeiden damit Kosten für die Anschriftenermittlung (EUR 25,00) und erleichtern die Darlehensabwicklung.



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Welche Gebühren fallen an?

Keine.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Entfällt.

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